Montag, 24. Februar 2014

DANKE! DANKE! DANKE!

D A N K E!   DANKE!   D A N K E!  DANKE!

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Seitenaufrufe im ersten Monat!

Am 24.Jänner 2014 ist mein Web Blog "Reginas Wilde Weiber Küche" online gegangen und ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich heute morgen beim Abrufen der Statistik gesehen habe, dass ihr schon im ersten Monat so zahlreich meine Seiten besucht habt. DANKE DAFÜR!

Es freut mich sehr, dass ihr so großen Gefallen an den Einträgen, Geschichten und Rezepten aus der Wilden Weiber Küche findet! Alles was (m)einem Leben Freude gibt, was es schön und sinnvoll macht, für das möchte ich euch hier auf meinem Blog begeistern! Ein Leben auf "wilde Weiber Art" eben!

Als kleines Dankeschön habe ich heute, beim Morgenspaziergang mit meiner Nayeli, einen Blumenstrauss für euch alle gepflückt und fotografiert! Möge sich euer Herz daran genauso erfreuen, wie sich meines über eure vielen Besuche auf meinem Blog erfreut! 

Herzlichst, euer wildes Weib :-)  


KLEINES GLÜCK  
(Irmgard Erath)

Jeder Tag trägt tausend Möglichkeiten, der Freude, der Hoffnung
und eines kleinen Glücks in sich: 
ganz still und unbemerkt inmitten dieser lauten Welt,
können die herrlichsten Wunder geschehen!
Es sind jene kleinen Ereignisse, die das Leben hell und schön machen,
jene kostbaren Augenblicke, von denen nur das Herz weiß!



Samstag, 22. Februar 2014

Das Leben ist kein Zuckerschlecken - oder doch?

In der heimeligen Küche des wilden Weibes scheint das Leben heute aber genau das zu sein. Zwischen Vanillegeschmack, Himbeerduft und Rosenblüten Blättern wird mir beim Zubereiten meiner Rosen-Himbeer Cupecakes wieder einmal klar, dass Kochen und Backen mit ganz viel Liebe und Herzblut eine ganz besondere Kunst sein kann - die verzaubert, glücklich macht, die Sinne verführt und das Leben auf magische Weise wunderbar bereichert! Ein wahres Zuckerschlecken eben!




Essen und Trinken ist natürlich kein "All-Heilmittel" für die Probleme des Lebens und auch kein Garant dafür, das unser Leben immer wunderbar und sorgenfrei verläuft aber sich bewusst Gutes zu tun (in welcher Form auch immer!) fördert unsere Lebensfreude einfach ungemein. Es gibt viele Dinge, die das Leben immer wieder zu einem besonderen Zuckerschlecken für mich machen: ein Spaziergang in frisch gefallenem Schnee, das bewusste Lauschen des morgendlichen Vogelgezwitschers, genussvolles Essen und Trinken mit Freunden, das Lesen eines guten Buches, der Geruch von selbst gebackenem Brot, das Erleben eines Sonnenaufgangs am Berg, ein Glas frische Milch auf der Alm und noch viel, viel mehr. Eine liebe Freundin hat mir vor einiger Zeit zu diesem Thema ein absolut zuckersüßes Büchlein mit dem Titel: "Das Leben ist doch ein Zuckerschlecken" (Pattloch Verlag) geschenkt. Beim Schmökern in meinem Buchregal hat es mich heute so süß und fröhlich angelacht, dass es mich zum Backen meiner Rosen-Himbeer Cupecakes inspiriert hat.

Das Leben ist ein Zuckerschlecken weil...

...weil du einfach allererste Sahne bist!

...weil dich eine liebe Naschkatze bei allem unterstützt!

Nach dem Lesen des Büchleins war für mich klar, der Spruch: "Das Leben ist kein Zuckerschlecken" wird ab sofort mit dem Spruch: "Das Leben ist schön, man muss es nur zu genießen verstehen" ersetzt :-)
Weil das Buch aber nicht nur ganz besondere Weisheiten enthält, sondern es auch optisch ein zuckersüßer Genuss ist, habe ich es als Dekoration für meine heutigen Fotos ausgewählt und mir dazu ein passendes Rezept für mein SonntagsSüß ausgedacht: Rosen-Himbeer Cupecakes!


Und hier kommt das sehr einfache Rezept zum Nachbacken für euch!

Zutaten
80g Dinkelvollkornmehl, 90g Dinkelmehl, 150ml Milch oder Joghurt, 120g Rohrohrzucker, Mark einer Vanilleschote, eine Prise Salz, 1gestr. Kaffeelöffel Weinstein Backpulver, 2 Esslöffel Rosenlikör oder Rosenwasser, 80ml neutrales Backöl, 100g Himbeeren, 200ml Schlagobers, 5g BIO Gelatinepulver (Reformhaus z.B. von SOBO), Himbeer Fruchtpüree von 100g Himbeeren, 2 Esslöffel Rosenlikör oder Rosenwasser, 50g Staubzucker

Zubereitung
Das Backrohr vorheizen (Umluft 170° Grad). Das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Mehl, Vanillemark, Rohrohrzucker und Salz in einer Schüssel mischen. Anschließend die Milch (oder das Joghurt), das Öl und den Rosenlikör zugeben. Mit einem Schneebesen alles zu einem glatten Teig verrühren. Die Masse in einer Cupecake Form verteilen, dabei 2-3 Himbeeren pro Form in den Teig geben. Im Backofen ca. 25 Minuten (Stäbchenprobe!) backen und ganz auskühlen lassen.



Für die Creme die Himbeeren durch ein sehr feines Sieb streichen um die Kerne zu entfernen. Das Fruchtpüree zur Seite stellen. Für die Creme Schlagobers mit Staubzucker aufschlagen und kühlen. Gelatine laut Packungsangabe zubereiten. Himbeerpüree gemeinsam mit dem Rosenlikör oder dem Rosenwasser nach und nach unter das Schlagobers ziehen. Gelatine unter die Masse rühren und im Kühlschrank ca. 20 Minuten durchziehen lassen. Masse in einen Spritzbeutel füllen, die vollständig erkalteten Cupecakes damit verzieren. Mit Himbeeren und getrockneten Rosenblütenblättern garnieren.






Wilde Weiber Lebensweisheit 

"Das Leben ist nicht immer ein Zuckerschlecken
aber es kann auch so superlecker schmecken!
Wo Schatten ist, da ist auch Licht,
das ist eine Tatsache, vergiss das nicht!
Wer sich den Blick auf das Schöne im Leben,
den Appetit, die Liebe und das Lachen behält,
dem gehört wahrlich das ganze Glück der Welt!"





Montag, 17. Februar 2014

Soulfood für ganz besondere Tage! Omas Schokolade Cremeschnitten

Kennt ihr diese Tage, wo nichts so richtig klappen will? Wo man das Gefühl hat, es wäre besser gewesen am Morgen im Bett zu bleiben und unter seiner Lieblings-Kuscheldecke abzuwarten, bis dieser Tag wieder vorbei ist? 
Für solche Tage hatte meine Oma immer eine ganz besondere Lebensweisheit parat! "Iss ein Stück Kuchen Kind und trink einen Becher Kakao und die Welt ist wieder in Ordnung!" 
Zugegeben, dieser Ratschlag lindert weder Stress, noch schafft er Probleme vom Tisch und er würde vor allem, zu oft angewendet, unserem Körper sicher ein Übermaß an Hüftgold bescheren. Aber es gibt sie einfach diese Tage, wo ein bisschen Trost in Form von kulinarischem Soulfood trotzdem unheimlich gut tut ;-) Und weil heute so ein Tag ist und ich Lust auf eine ganz besondere Leckerei und eine ausschweifende Backorgie habe, habe ich Omas Rezeptbuch hervorgeholt und mich auf die Suche nach einem ganz besonderen Rezept gemacht, den luftigsten, cremigsten und schokoladigsten Cremeschnitten die man sich nur vorstellen kann!

Luftige Schokoladencreme in Verbindung mit knackigen, schokoladigen Blätterteig

























Also gleich am Anfang noch zwei wichtige Dinge vorweg, bevor ihr euch mit mir in das Schokolade-Cremeschnitten Abenteuer stürzt:
  1. Mein gesundheitspädagogisches Auge hab ich bei diesem Rezept gaaaaanz fest zugedrückt! An Üppigkeit kann die Zutatenliste nichts so schnell überbieten ;-) Allerdings habe ich auch von meiner Oma (und Paracelsus) gelernt, dass die Dosis das Gift macht! Soll heißen, Süßes darf auch mal etwas üppiger ausfallen, vorausgesetzt es steht nur ab und zu am Speiseplan ;-)
  1. Die Zubereitung dieser himmlischen Leckerei ist schon einigermaßen zeitaufwändig und braucht auch etwas Backerfahrung (Blätterteig) aber wer sich dieser Herausforderung stellt, der wird dafür auch mit einem ganz besonderen Genusserlebnis belohnt!
Omas Lebensweisheit "Ein Stück Kuchen, ein Becher Kakao und die Welt ist wieder in Ordnung"!
 

So jetzt aber zum Rezept!

Zutaten
An dieser Stelle noch ein Hinweis in eigener Sache! Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit die Zutaten für meine Rezepte in bestmöglicher Qualität einzukaufen. Ich bevorzuge, wann immer möglich, regionale und biologische Produkte. Wir haben in Österreich sehr viele Bauern, die noch ab Hof oder auf Märkten ihre Erzeugnisse verkaufen bzw. sehr viele Bauern die darüber hinaus auch biologisch produzieren. Hört euch mal um, sicher findet ihr auch in eurem Umfeld jemanden. Es lohnt sich nicht nur aus geschmacklichen Gründen, für die Zubereitung seiner kulinarischen Leckereien, auf die Suche nach guten Lebensmittelquellen zu gehen, sondern vor allem auch aus gesundheitlichen, ökologischen, sozialen und nachhaltigen Gründen!

Blätterteig: 240g Mehl, 20g Kakao, 30g flüssige Butter, 1 Dotter, 1Teelöffel Salz, 130ml Wasser, 250g Butter gut gekühlt, 30g Mehl

Schokoladencreme: 600ml Schlagobers, 50g Staubzucker, 1 Päckchen BIO Gelatine (9g) aus dem Reformhaus z.B. von SOBO Naturkost, 50ml Schlagobers, 100g dunkle Schokolade, eine Prise Zimt

Für das Topping: Himbeergelee zum Bestreichen, 50g dunkle Kuvertüre





















Zubereitung
Blätterteig: Mehl, Kakao, flüssige Butter, Eigelb, Salz und Wasser zu einem Teig kneten mit Klarsichtfolie abdecken und im Kühlschrank 30 Minuten kühlen. Die sehr kalte Butter in kleine Würfel schneiden und mit dem Mehl gut verkneten, zwischen zwei Frischhaltefolien legen und zu einem Quadrat ausrollen. Ca. 45 Minuten kühlen.
Gekühlten Teig auf einer wenig bemehlten, möglichst kühlen Unterlage, z.B. einer Marmorplatte, ausrollen. Das Butterquadrat auf eine Teighälfte auflegen und die andere Teighälfte darüberklappen. Teigpaket zu einem Rechteck ausrollen. Von oben und unten ein Drittel zur Mitte klappen. Das 3-lagige Teigpaket noch einmal ausrollen. Vorgang wiederholen und das Teigpaket nochmals 45 Minuten kühlen. Den Vorgang des Ausrollens und Falten nennt man auch "Tourieren". (Durch das Kühlen des Teiges und das "Tourieren" entstehen die blättrigen, feinen Schichten des Blätterteiges)
Teig ausrollen und wieder "Tourieren" und nochmals eine halbe Stunde kühlen. Abschließend den Teig ausrollen, 3 gleich große Teile schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Mit einer Gabel mehrmals den Teig einstechen (damit er nicht zu stark aufgeht!) und im Ofen bei 180° Grad Umluft ca. 20-25 Minuten backen und auskühlen lassen.
Jetzt werden sich vielleicht viele denken, ufff das ist mir definitiv zu viel Arbeit, da kaufe ich mir lieber fertigen Blätterteig aus dem Supermarkt! Geht natürlich auch aber wenn ihr mich fragt, handgemachter Blätterteig ist mit keinem noch so tollen Fertigprodukt vergleichbar.
























Schokoladecreme: 600ml Schlagobers mit Staubzucker schlagen und kühlen. Gelatine laut Packungsanweisung zubereiten. 50ml Schlagobers erwärmen (nicht kochen!), die zerkleinerte Schokolade darin auflösen, Zimt zugeben. Gelatine unterrühren und abkühlen lassen. Das gekühlte Schlagobers in kleinen Mengen vorsichtig unter die Schokolade-Obersmischung ziehen.

Ein Blätterteig Teil auf ein Kuchengitter geben und mit einer Hälfte der Schokoladencreme bestreichen. Zweiten Teil draufsetzen, mit Himbeergelee überziehen und die restliche Creme aufstreichen. Mit dem dritten Blätterteig Teil bedecken. Für das Topping die Kuvertüre über Wasserbad erwärmen und etwas abkühlen lassen. Himbeergelee aufstreichen und mit mit der cremigen Kuvertüre überziehen. Die Schokolade Cremeschnitten auf ein Kuchenteller geben und über Nacht im Kühlschrank kühlen.



Meine Oma hat die Natur übrigens genauso geliebt wie ich. Sie kannte alle nur erdenkbaren Schätze die unsere Natur hervorbringt! Es war eine wahre Freude mit ihr durch Wald und Wiesen zu streifen und dabei Pflanzen, Blumen, Beeren, Pilze, Sträucher und Bäume kennen und lieben zu lernen. Eine ihrer absoluten Lieblingsblumen war das "Schneebleamal" (Schneerose). Es hat sie fasziniert und ihr gefallen, dass sich die Schneerose, mit ihrer Blüte zur Winterzeit, allen Naturgesetzen einfach widersetzt! Ich glaube deshalb, weil dieser Wesenszug vor allem auch ihrer eigenen Persönlichkeit entsprach ;-) "Geht nicht, gibt's nicht!" war ein sinngemäß vielzitierter Lieblingsauspruch meiner Oma....
Ich habe in Erinnerung an meine Oma für meine Bilder heute die Schneerose als Dekoration gewählt.  
Bitte unbedingt beachten - Schneerosen sind stark giftig und dürfen nicht mit Lebensmittel in Berührung kommen!

Die Schneerose, ein ganz besonders bezaubernder Winterblüher





Freitag, 14. Februar 2014

Zirbe liebt Rose! heimliche Liebe, kulinarische Herzens-Angelegenheiten und ein magischer Wirtshausbesuch


Wilde Weiber Herzen -Vanillekekse mit Zirbencreme und Rosenguss
Der Tag der Liebe und ein Besuch beim Gasthof Bachwirt in Knittelfeld während meines beruflichen Aufenthaltes in der Steiermark, haben mich heute zu einem ganz besonders leckeren "Backexperiment" inspiriert. Schon lange war es mir eine Herzensangelegenheit die zwei kulinarischen Geschmacks-Leidenschaften des wilden Weibes zu vereinen. Die raue, herbe Zirbe mit der Königin der Blumen, der sinnlich süßen Rose. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen und vor allem schmecken lassen: Vanillekekse mit Zirbencreme und Rosenguss!

Gegensätze ziehen sich an: die würzige, fein herbe Zirbe vereint mit der betörenden Süße der Rose

Ich liebe meine Heimat das Salzkammergut, nicht nur wegen seiner wunderschönen Berg- und Seenwelt sondern vor allem auch wegen seiner vielen kulinarischen "Schmankerln". Seit langem habe ich aber auch noch eine zweite, heimliche Liebe in Sachen Berge, Seen und Kulinarik: die Steiermark!  Eine Küche ohne Kürbiskernöl, Käferbohnen, steirische Äpfel oder steirischen Zirbenschnaps? Einfach unvorstellbar für mich! 

Ein ganz besonders magischer Zufall hat mich diese Woche während eines Steiermark Aufenthaltes in ein ganz besonderes Gasthaus geführt. Der Bachwirt in Knittelfeld ist nicht nur herrlich gemütlich und urig sondern er hat so ziemlich alles auf der Speisekarte, was das kulinarische Herz des wilden Weibes höher schlagen lässt! Jede Menge "gsundes Zeug", steirische Spezialitäten vom Feinsten und vor allem ein sagenhaft leckeres Zirbeneis! Und weil es wohl auch wieder ein magischer Zufall war, kam ich mit der sympatischen Wirtin ins Gespräch und erfuhr, dass es nicht nur Zirbenschnaps und Zirbenlikör sondern auch einen Zirbensirup gibt! Zu meinem Glück konnte ich auch gleich eine Flasche dieser würzigen, fein herbsüßen Köstlichkeit erstehen!


Zirbensirup aus der Steiermark, die heimliche Liebe des wilden Weibes
Da ich für den Valentinstag noch auf der Suche nach einem ganz besonderen Geschenk für meine Liebsten war und weil meine zweite kulinarische Liebe, die Rose, DIE Liebesgabe der ersten Wahl ist, habe ich mich in die Küche aufgemacht und zu experimentieren begonnen. Was dabei heraus gekommen ist, wisst ihr ja inzwischen. Herrlich mürbe Vanille-Butterherzen mit einer würzig, fein herben Zirbencreme und einem betörenden Rosenguss! In schönen Schachteln verpackt sind sie nicht nur am Valentinstag eine ganz besondere Liebesgabe. 



Wilde Weiber Tipp: Essbare Geschenke aus der eigenen Küche eignen sich übrigens als Mitbringsel für vielerlei Anlässe. Essbares und Trinkbares stellt der/die Beschenkte nicht irgenwo im Regal ab, sondern er/sie genießt die kulinarischen Freudenbringer in ganz besonderen Momenten mit allen Sinnen. Sie verwöhnen daher nicht nur den Gaumen der Beschenkten, sondern auch deren Gemüt, weil sie mit viel Liebe und persönlicher Hingabe zubereitet sind. Schmackhafter als mit selbstgemachten Leckerbissen kann man daher Liebe, Freundschaft, Dankbarkeit und Wertschätzung nicht unter Beweis stellen! 


Essbare Geschenke - mit Liebe für dich gemacht!

Das Rezept für die Wilden Weiber Kekse gibt's aber erst morgen, weil jetzt muss ich schnell los zu meinem ganz besonderen Valentinstag-Genussmoment ;-) ...

Und hier kommt das Rezept!

Für die Vanilleherzen habe ich einfach mein Butterkekse Rezept verwendet und es mit einer extra Portion Vanillemark aufgepeppt.
Zutaten
400g Weizenmehl, 200g Butter, 200g Staubzucker, 2 Eidotter, Mark von 3 Vanilleschoten, eine Prise Salz.
Zubereitung
Alle Zutaten (Butter muss kalt sein!) mit der Hand oder mit der Küchenmaschine (Knethaken) zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen, dünn ausrollen und Herzkekse ausstechen. Im vorgeheizten Backrohr bei 180° Grad (ca. 5-7 Minuten, je nach Ofen) backen. 


Zirbencreme
Für die Zirbencreme ein halbes Paket Puddingpulver mit 150ml Milch zubereiten und kalt rühren damit sich keine Haut bildet. 60g Butter mit 60g Staubzucker cremig schlagen und löffelweise den erkalteten Pudding in die Masse einrühren. 2cl Zirbensirup (wahlweise 2 EL Zirbenschnaps oder Zirbenlikör) unterrühren. Zirbencreme 15 Minuten im Kühlschrank kühlen. Ein Vanilleherz mit der Creme bestreichen, mit einer Rosenblüten-Gewürzmischung (zerkleinerte, getrocknete Rosenblüten, gemahlenes Zimt, zerkleinerte, getrocknete Himbeerstückchen und Vanillepulver) bestreuen und mit einem zweiten Herz zusammensetzen.
Für das Topping mit Rosenguss einfach eine Zuckerglasur aus Staubzucker und Rosenwasser (wahlweise Rosenlikör, Rosensirup) zubereiten und die Herzen damit verzieren.