Samstag, 14. Juni 2014

Vollmond und Feuer - ein magischer Genuß für alle Sinne!

Gestern war Vollmond, und was für einer! Da freut sich mein wildes Weiber Herz immer ganz besonders ;-) Es ist ein unglaublich  beeindruckendes Erlebnis, die Kraft des vollen Mondes in der freien Natur erleben zu können. Der Vollmond besitzt eine starke, magische Energie, die von den wilden Weibern schon immer zu Zwecken der Magie und damit verbundener Rituale genutzt wurde. Vollmond ist die Zeit der Erfüllung, der großen Kraft und der Vollendung. In dieser Mondphase ist unsere Sensibilität besonders hoch und unsere Gefühle sind besonders intensiv. Die richtige Zeit also um sich wieder mal in aller Ruhe achtsam mit sich selbst zu beschäftigen und das Herz des wilden Weibes zu fragen, welche Wünsche, welche Visionen noch in ihm auf Erfüllung warten. 

Damit diese aber in Erfüllung gehen können muss zuerst Platz für das Neue geschaffen werden, muss Altes losgelassen werden! Idealer Zeitpunkt also für ein Feuer Ritual im Freien um die kraftvolle Energie des Vollmondes zu nutzen und die Wünsche und Visionen dem Feuer zu übergeben und mit dem Rauch des Feuers auf die Reise zur Erfüllung zu schicken...


Neben der Bedeutung des Feuers als wärmende Quelle und als Mittel zur Aufbereitung von Nahrung wurde und wird es von Menschen rund um den Erdball aber auch, auf Grund seines vielseitigen Symbolcharakters, im Rahmen des "Feuerkults" u.a. zur Verehrung göttlicher Macht genutzt. Mit heiligen Feuerstellen, die von eigenen Feuerhütern bewacht wurden um ein auslöschen des Feuers zu vermeiden, ehrten die Menschen der Antike ihre Götter. Feuer ist eines der vier Grundelemente unserer Erde. Schon seit Urzeiten übt das Feuer eine ganz besonders große Anziehungskraft auf uns Menschen aus. Auf der ganzen Welt hatten und haben Völker das Feuer schon immer als etwas faszinierendes, als etwas "Heiliges" gesehen! Kein Wunder, denn Feuer ist besonders geheimnisvoll in seinem Wesen, es ist un(an)greifbar und doch real, es wärmt und verbrennt, es leuchtet und erleuchtet und es reinigt, transformiert und macht den Weg frei für neues Leben.
Diese besonderen Kräfte wirken auch bei einem Feuer Ritual, das Feuer spendet Wärme, hilft Themen und Gefühle zu wandeln und macht es leichter Vergangenes loszulassen!




Das gestrige Feuer Ritual hat mir, mit all seinen wunderbaren Erlebnissen, Erfahrungen und Beobachtungen wieder einmal mehr gezeigt, wie heilsam die Natur für uns Menschen sein kann und wie viel positive Kraft doch in einfachen, achtsam zelebrierten Handlungen/Ritualen stecken kann. Wenn man ganz bei sich ist, bei dem, was man gerade im Augenblick tut, dann kehrt auch die heilsame Ruhe und der Friede im Herzen ein. Dann fühlen wir uns ganz mit allem verbunden und spüren mit jedem Atemzug die wahre Magie des Lebens...

Hier findet Ihr ein wunderschönes, heilsames Lied der Lakota Indianer für Herz und Seele!



In vielen ursprünglichen Kuturen haben Feuerrituale eine lange Tradition, so auch im Schamanismus. Feuerrituale sind bestens geeignet um sich durch das Verbrennen von aufgeschriebenen Worten, Fotos oder Briefen energetisch besser von belastende Energien, alten Mustern, Dingen, Situationen oder Menschen trennen zu können. Das Feuerritual kann uns dabei helfen abzugeben um den Weg für "Neues" frei zu machen. Im Rahmen meiner schamanischen Ausbildung und meines schamanischen Praktizierens, habe ich immer wieder die positive Kraft dieses Rituals erfahren und erleben dürfen! Es hat mir nicht nur geholfen mich leichter von Dingen, Situationen oder Menschen zu lösen, sondern es hat mir immer auch ganz viel Kraft, Frieden, Ruhe und Demut dem Leben gegenüber geschenkt! Nach einem Feuerritual bin ich im wahrsten Sinne des Wortes immer in meiner Mitte, ganz bei mir und vor allem auch bereit den Dingen des Lebens geduldig seinen Lauf zu lassen. Darauf zu vertrauen, dass jeder von uns seinen eigenen, ganz persönlichen Seelenplan hat, dem er/sie folgt und der (sehr oft, rückblickend betrachtet, zu unserem Besten!) nicht unbedingt immer so verlaufen muss, wie wir es uns gerade wünschen! 

WICHTIGER HINWEIS!
Rituale im Freien wie z.B. ein Feuerritual sind achtsame, heilsame und für mich heilige Handlungen. So verstanden ist dabei ein bewusster und sorgsamer Umgang mit Natur und Umwelt eine Selbstverständlichkeit! Feuerrituale sollten auch nur in dieser Absicht durchgeführt werden und nicht als trendiges, cooles Freizeit-Aktionerlebnis missverstanden werden. Leider erlebe ich es immer wieder, dass beim Feuerbrennen wenig achtsam mit der Natur und ihren Ressourcen umgegangen wird. In diesem Sinne ist es mir wichtig auf nachstehende Hinweise in Bezug auf das Brennen von offenem Feuer in der Natur hinzuweisen.

FEUER BRENNEN IM FREIEN - DAS GILT ES ZU BEACHTEN! 
  • Es muss die notwendige Sorgfalt zur Vermeidung von Bränden eingehalten werden.
  • Niemals ein Feuer entzünden, ohne entsprechende Löschmittel griffbereit zu haben (ausreichend Wasser, Feuerlöscher, Gartenschlauch…). 
  • Im Wald oder auf der Wiese nie Feuer machen nur auf Schotter- oder Sandbänken, oder vorgesehenen, ausgewiesenen Feuerplätzen. Lagerfeuer auf einem nicht brennbaren Untergrund machen (z.B. Erde, Stein). 
  • Das Feuer muss immer unter Aufsicht stehen. Schnell kann aus einem harmlosen Feuer ein Waldbrand werden. 
  • Lagerfeuer am besten in einer ausgehobenen Mulde machen oder mit großen Steinen umranden. So verhindert man, dass das Feuer auf brennbare Materialien in der nahen Umgebung übergreift
  • Feuer ausschließlich mit biogenen Materialien -unbehandelte Materialien pflanzlicher Herkunft, insbesondere trockenes Holz, Rebholz, Stroh, Schilf oder Baumschnitt befeuern.
    Nicht biogene Materialien insbesondere Altreifen, Gummi, Kunststoffe, Lacke, synthetische Materialien, nicht naturbelassenes (behandeltes) Holz und Verbundstoffe sind verboten!
  • Vorsicht bei Wind: Funkenflug kann schnell trockene Bäume oder Sträucher in Brand setzen.
  • Lagerfeuer mit Wasser, Sand oder Erde löschen - Nachkontrolle eine Stunde nach dem Ablöschen!
  • Feuerstelle ordentlich verlassen - Mitgebrachte Materialien zum Feuermachen (Messer, Feuerzeug,...) sowie leere Getränkeflaschen, Dosen und Essensreste nicht in der Natur sondern zu Hause entsorgen!
Wenn es brennt!
Falls doch einmal etwas passiert, folgende Handlungsreihenfolge beachten:
- 1. Alarmieren: Notrufnummer Feuerwehr 122, evtl. Euro-Notruf 112
- 2. Retten: Eventuell verletzte Personen
- 3. Löschen: Mit Feuerlöscher, Wasserkübel oder Gartenschlauch

























"Wenn ich das Wunder eines Sonnenuntergangs oder die Schönheit des Mondes bewundere, weitet sich meine Seele in der Ehrfurcht vor dem Schöpfer!" Mahatma Ghandi

"Wenn du am Morgen aufstehst, dann sage DANKE für das Morgenlicht, für dein Leben und die Kraft, die du besitzt. Sag DANKE für deine Nahrung und die Freude, am Leben zu sein. Wenn du keinen Grund siehst, DANKE zu sagen, liegt der Fehler bei dir!”  Lebensweisheit Tecumseh Indianer
 

Dienstag, 10. Juni 2014

Waldmeister Topfenschmarrn mit Rhabarber-Erdbeer Kaltschale - Der Gipfel des (Frühlings)Genußes!

Habe ich schon erwähnt, dass ich ein absoluter ALM-Fan bin? Ja, sicher habe ich mich da schon geoutet auf der Willkommens-Seite in meinem Blog. Die Alm ist für mich ein absoluter Kraftplatz zum Auftanken, um zur Ruhe zu kommen und ganz besonders oft auch Inspiration für meine kulinarischen Rezeptkreationen! Mein gestriger Alm-Aufenthalt hat mich wieder mal zu einer ganz besonderen Spezialität aus meiner wilden Weiber Küche inspiriert, dem herrlich zarten, flaumigen Waldmeister-Topfenschmarrn mit Rhabarber-Erdbeer Kaltschale!

Der Waldmeister Topfenschmarrn mit Rhabarber-Erdbeer Kaltschale, ein ganz besonderer Genuß!
So herrlich luftig und flaumig, das er fast von der Gabel fällt....
Gestern war ich mit meiner Nayeli auf der Bleckwand zum Sonnenaufgang!  Was für ein überwältigendes Gefühl, wenn man nach einem schweißtreibenden Aufstieg um 5 Uhr früh am Berg steht, tief unten im Tal noch morgendliche Ruhe herrscht und die aufgehenden Sonne mit ihren ersten Sonnenstrahlen die umliegenden Berggipfel in ein warmes, sanftes, fast mystisches Licht taucht! 

Nach einem so wunderbaren Tagesbeginn, geht's dann beim Abstieg immer noch auf einen kulinarischen "Einkehrschwung" in eine der umliegenden Almhütten. Auf den Almen gibt es nicht nur den besten Käse weit und breit sondern auch ganz wunderbare, selbstgemachte Kuchen und voe allem einen himmlischen Kaiserschmarrn! Weil wir heute schon so früh unterwegs waren, ist der kulinarische "Einkehrschwung" leider entfallen und so musste ich mir meine Lust auf ein kulinarisches "Almschmankerl" selbst erfüllen. Beim Abstieg bin ich immer wieder an einigen Waldmeister Plätzen vorbeigekommen und da musste ich daran denken, dass in meinem Kühlschrank noch ein Fläschchen köstlicher Waldmeister Sirup steht. Ideal um damit einen köstlichen Schmarrn zu verfeinern und frühlingshafte Früchte zu aromatisieren!



Rezept Waldmeister Topfenschmarrn (2 Personen)


Zutaten - 150g Mehlspeistopfen, 3 Eier, 100ml Obers, Schale von einer BIO Zitrone, 3 Esslöffel Waldmeister Sirup, 30g feiner Rohrohrzucker, eine Prise Salz, 2 Esslöffel Dinkelmehl, 2 Esslöffel Dinkelgrieß, 20g zerlassene Butter,

Zubereitung - Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Eine Auflaufform mit Butter einfetten. Eiklar mit einer Prise Salz und dem Rohrohrzucker zu festem Schnee schlagen. Dotter mit Topfen gut verrühren, Obers, flüssige Butter, Zitronenschale und Waldmeister Sirup zugeben und weiter rühren. Das Mehl und den Grieß mit einem Spatel unterziehen und zum Schluß den steifen Schnee unter die Masse heben. Die Masse in die Auflaufform füllen und den Waldmeister Topfenschmarrn ca. 15-20 Minuten backen. Nach dem Backen in Stücke teilen und nach Belieben mit Staubzucker servieren.

TIPP: Wer keinen Waldmeister Sirup zu Hause hat kann auch Minze- oder Melissensirup verwenden!



Rhabarber-Erdbeer Kaltschale

Zutaten - 150g Rhabarber, 150g Erbeeren, 50ml Waldmeister Sirup, 50g Honig, Mark von einer Vanilleschote, 1 Kaffeelöffel Speisestärke, etwas Wasser

Zubereitung - Erdbeeren waschen, Blätter entfernen und in kleine Stücke schneiden. Vanilleschote aufschlitzen und das Mark auskratzen. Rhabarber schälen, in kleine Stücke schneiden, mit dem Waldmeistersirup und dem Vanillemark in einen kleinen Kochtopf geben. Unter ständigem Rühren den Rhabarber garen (nicht zu lange, er soll noch schön knackig sein!). Rhabarber mit einem Schaumlöffel aus dem Topf nehmen und abkühlen lassen, zusammen mit den Erdbeeren in eine Schüssel geben. Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser anrühren und in den noch warmen Sud einrühren. Kurz aufkochen lassen, vom Herd nehmen, etwas überkühlen lassen und über die vorbereiteten Früchte gießen. Rhabarber-Erdbeer Kaltschale vor dem Servieren im Kühlschrank mindestens eine halbe Stunde durchziehen lassen!












Samstag, 7. Juni 2014

Schokoladentarte nach "Wilde Weiber Art"

Erdbeeren und Wildrosen, dass sind die kulinarischen Leidenschaften des wilden Weibes und weil diese beiden wunderbaren, hocharomatischen Zutaten zur Zeit Hochsaison haben, stehen sie auch so oft es nur geht auf meinem Speiseplan! Heute werden die Erdbeeren und die Wildrosenblüten mit feiner zartbitter Schokolade, cremigem Frischkäse und einer raffinierten Blüten-Gewürzmischung in einer himmlisch feinen, schokoladigen und sensationell leckeren Schokoladentarte nach "Wilde Weiber Art" vereint.  Die Schokoladentarte ist nicht nur ein absolutes Geschmackserlebnis sondern sie ist auch im Handumdrehen und ganz ohne Backen im Ofen auf den Tisch zu zaubern!























Wenn das Wetter so schön und so heiß wie heute ist, dann muss es in Reginas Wilde Weiber Küche schon mal schnell gehen und vor allem genieße ich die Hitze dann lieber draussen am See statt in der Küche vor dem Backofen. Für alle, die das genau so sehen wie ich, kommt da sicher das Rezept meiner Schokoladentarte nach wilde Weiber Art gerade recht!
Alles was ihr dazu braucht sind ausgewählte Zutaten, eine halbe Stunde Zeit für die Zubereitung und noch ca. 2 Stunden zum Kühlen der Tarte. 

Im Frühling, Sommer und Herbst landet bei mir nichts am Teller, wo nicht frische Kräuter oder Blüten aus Garten, Wald oder Wiese verarbeitet worden sind. Zu groß und üppig ist da die bunte Vielfalt, die mir die Natur in dieser Zeit auf geradezu verschwenderische Art und Weise anbietet! Heute werden wieder einmal meine geliebten unvergleichlichen Wildrosenblüten gemeinsam mit frischen, hocharomatischen Erdbeeren und erlesenen Gewürzen meine Schokoladentarte verfeinern.
Zutaten - Für den Tarteboden - 250g feine, zartbitter Schokoladen-Dinkelkekse, 100g zartbitter Schokolade, 50g Butter, etwas Erdbeer-Wildrosensirup zum Aromatisieren des Tartebodens, eine Blüten-Gewürz-Mischung zum Aufstreuen (zerriebene, getrocknete Rosenblüten, eine gute Prise gemahlenes Zimt, eine Prise gemahlener Kardamom, eine Prise Chilipulver)
Für die Creme - 300g Frischkäse, 300ml Obers, 30g Staubzucker, 200g zartbitter Schokolade, 100g zartbitter Creme aus dem Glas (Brotaufstrich, Reformhaus, wahlweise auch Nougataufstrich)
Für den Belag - 500g vollreife Erdbeeren, 1 Hand voll Wildrosenblüten, 100ml Erdbeer-Wildrosensirup, 1 Esslöffel Speisestärke.

Mein Erdbeer-Wildrosen Sirup, eine ganz besondere Köstlichkeit aus Reginas Wilde Weiber Küche! Die Zubereitung gibt es im Juli auf ORF2 (kurz vor Salzburg heute) im Rahmen der Serie "einkochen, einlegen, konservieren" im Fernsehen zu sehen und das Rezept dazu nach der Sendung auf orf.salzburg.at nachzulesen. 
Zubereitung - Tarteform mit Backpapier auslegen, Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen. Kekse zwischen zwei sauberen Küchentüchern mit einem Nudelholz ganz fein zerbröseln und in eine Schüssel geben. Mit der überkühlten Schokolade-Buttermischung übergießen und gut durchmischen. Die Masse in die Tarteform geben, gut andrücken, mit Erdbeer-Wildrosensirup beträufeln und mit der Blüten-Gewürzmischung bestreuen. Im Kühlschrank kühlen.
Inzwischen für die Creme das Obers mit 30g Staubzucker gut aufschlagen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Den Frischkäse mit der zartbitter Creme verrühren, überkühlte Schokolade einrühren und zum Schluss das Obers unterziehen. Die Creme auf die Tarteform aufstreichen und mit den in Stücke geschnittenen Erdbeeren und Wildrosenblättern belegen, nochmals mit etwas Blüten-Gewürzmischung bestreuen.
Zwei Drittel des Erdbeer-Wildrosensirups in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, Speisestärke mit dem restlichen, kalten Erdbeer-Wildrosensirup verrühren und in den heißen Sirup einrühren. Vom Herd nehmen, etwas überkühlen lassen und den Erdbeer-Wildrosenblüten Belag damit übergießen.
Tarte in den Kühlschrank geben und mindestens 2 Stunden durchziehen und kühlen lassen.


Blüten sind aber nicht nur eine wunderbare Bereicherung für meine kulinarischen Leckereien sondern sie sind für mich auch eine unverzichtbare Zutat für heilsame Rituale wie z.B. Räucherungen, Feuerrituale oder auch für die Zubereitung meines ganz persönlichen Schamaninnen-Parfüms. Was es mit dieser magischen Essenz auf sich hat und wie man sie herstellt, das erfahrt ihr hier in Kürze...







Mittwoch, 4. Juni 2014

Seelennahrung vom Feinsten, ein wunderbarer Tag mit meiner Nayeli an den Langbathseen

Manchmal gibt uns das Leben ein unerwartetes Geschenk, dann muß man mit beiden Händen zugreifen und genießen! 
Schön, wenn man an einem wunderbaren Tag wie heute, ganz plötzlich die Möglichkeit bekommt, den Tag ganz für sich zu haben und eine Auszeit zu nehmen! Kein Kochen, Backen, Referieren, Organisieren, Managen, keinen Zeitstress sondern einfach nur ICH! Da gibt es kein langes Überlegen bei mir, da bleibt die Küche kalt, da wird der Rucksack gepackt und meine Nayeli aus dem Garten geholt und dann nix wie rauf auf den nächsten Berg oder an einen wunderbaren See des schönen Salzkammerguts zum Wandern, wie z.B. die Langbathseen in Ebensee. 
Und weil ich euch ja in meinem Blog nicht nur meine kulinarischen "Schmankerl" zeigen möchte sondern auch versprochen habe, euch mit meiner Nayeli zu den schönsten Plätzen des Salzkammergutes zu entführen, gibt es heute mal keine "Nahrung für den Körper" sondern "Seelenfutter PUR"! Zum optischen Genuß, zum Seele baumeln lassen und wer weiß, vielleicht ja auch zum Nachmachen/Nachwandern!

Nayeli am hinteren Langbathsee - frisches Wasser hmmm wie lecker....
Der vordere Langbathsee, für mich ein ganz besonderer Kraftplatz!

Wann immer es meine Zeit zulässt, führt mich mein Weg in die unberührte Natur zum Auftanken und Entspannen. "Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergebens warten!" Dieses Zitat von Pearl S. Buck fällt mir immer wieder ein, wenn ich die wunderbaren Landschaften, Berge, Wälder, Auen und Seen meiner Heimat, dem Salzkammergut, betrachte. Das kleine Glück liegt für mich darin das wertzuschätzen, was ich habe, was mir vom Leben geschenkt wurde und mir, ohne das ich dafür etwas tun muss, zur Verfügung steht! Oft neigen wir im Leben dazu immer auf das perfekte Glück, auf den perfekten Augenblick zu warten und vor lauter "greifen nach den Sternen", übersehen wir die kleinen, feinen Dinge um uns herum, weil wir keine "Bodenhaftung" mehr haben. Weil wir schlichtweg (glauben) keine Zeit mehr für das Wesentliche zu haben obwohl es uns doch so unendlich gut tun würde!

 Ich wünsche dir Zeit

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!

Elli Michler 

ZEIT sich zu freu'n und zu lachen, ZEIT einfach mal wieder lustige Sachen zu machen!

Der hintere Langathsee umringt von imposanten Gipfeln, eingerahmt vom wunderbaren MAIGRÜN des Waldes!
Idylle am stillen See, hier wird die Seele ganz laut....
Das kleine Glück liegt für mich auch im Zusammensein mit meiner wunderbaren Malamute-Hündin Nayeli! Durch sie habe ich die Natur noch einmal ganz anders kennen und lieben gelernt! Sie ist eine absolute Genießerin, wann immer sie ein feines Plätzchen findet, lässt sie sich nieder und gibt sich ganz dem Augenblick hin. 

Den Augenblick genießen ist Seelenbalsam pur, für Hund UND Mensch!

Der hintere Langbathsee - ein ganz besonders stiller und idylischer Platz zum Seele baumeln lassen und zum Auftanken!
"Ein Augenblick der Seelenruhe ist besser, als alles was du erstreben magst!" Iranisches Sprichwort        

Nayeli weiß: Einfach nur zu sein, ist genug. Nicht dies sein, nicht jenes sein, nur sein!
Stille Idylle am See, nur Wasser, Wald, Wiesen und absolute Ruhe

In diesen Momenten, wo es rund um uns ganz still ist und nur das Wasser plätschert oder die Vögel zwitschern, geht mein Herz ganz weit auf, dann fühle ich wie einfach, wie schön und besonders das Leben doch ist! Alle Sorgen, alle Ängste, jede Last fällt dann ganz plötzlich ab von mir und ich fühle mich plötzlich frei, fröhlich und unbeschwert, so als könnte ich die ganze Welt umarmen :-) Eine tiefe Demut steigt dann auf und ich bin einfach nur dankbar dafür hier zu sein, die Welt mit eigenen Augen sehen, erleben zu dürfen. Mit all ihren "lichten" aber auch mit all ihren "dunklen" Momenten, denn all diese Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse prägen uns und machen uns letztendlich zu dem was wir sind, WER wir sind! Liebenswerte Menschen mit Stärken UND mit Schwächen, die alle auf ihre ganz besondere Art einzigartig sind, so wie die vielen Wunder der Natur eben auch!

"Wunder" Natur!
An einem Tag wie diesen fällt es leicht sich des Lebens zu freuen, ich wünsche euch ganz viele solche Momente in eurem Leben! 
Nicht vergessen! Die Wunder der Natur stehen uns allen jeden Tag zur freien Verfügung, es liegt an uns sie aufzusuchen, sie zu (er)spüren und unsere Seele damit zu nähren! 
Erinnert Ihr euch, wie hat Pearl S. Buck so treffend gesagt: "Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergebens warten!"

Ob ich da wohl auch etwas bekomme davon?
Natürlich wird auch die gemeinsame Jause geteilt und weil wir beide Obst und Gemüse lieben, ist das auch kein Problem :-)

.......hmmmm, lecker war der Pfirsich!
Stille Beobachterin, "Frauchen" hat einen Platz zum Waldmeister Sammeln entdeckt, da mach ich einfach mal eine kleine "Genuss-Pause"!
Artgenossen unter sich :-) Wie schön, da kommen zwei Huskys zum Spielen!

Sonntag, 1. Juni 2014

Hocharomatische, blumig-pikante Köstlichkeit zum Verschenken, die von Herzen kommt - Wildrosen Chutney

Meine Wildrosen blühen zur Zeit in voller Pracht! Die ideale Zeit also um das betörende und hocharomatische Aroma der Blütenblätter in den unterschiedlichsten Speisen und Getränken einzufangen und zu genießen! 

Die Rose, die "Königin" der Blumen ist nicht nur die Liebesgabe der ersten Wahl, sondern sie steht auch symbolisch für die Öffnung des Herzens und fördert harmonische Beziehungen. Was liegt also näher als ihre Blütenblätter zu einem ganz besonderen Geschenk, dass von Herzen kommt, zu verarbeiten und damit liebe Freundinnen zu beschenken. Und weil es einige Freundinnen in meinem Leben gibt, die ich von ganzem Herzen mag, die mir bei den Hoch-und Tiefflügen meines Lebens immer liebevoll, geduldig und hilfreich zur Seite stehen und denen ich gerne mit einem selbstgemachten Geschenk aus meiner Küche immer wieder mal DANKE sage, habe ich mich heute entschieden aus meiner "Blütenernte" eine besondere, schmackhafte Herzensköstlichkeit zu zaubern: das "Wildrosen-Chutney" mit den Blütenblättern meiner geliebten Apfelrose!




An meine liebsten Freundinnen
Du bist so unverzichtbar
für mich wie Schokolade,
und ohne Schokolade
zu leben wär’ echt schade.
Du bist so unentbehrlich
für mich wie Brot und Käse
und wie ein gutes Buch,
in dem ich gerne lese.
Du bist wie klares Wasser
für mich und so lebendig,
uneingeschränkt erforderlich
und absolut notwendig.
Für eine solche Freundin
würd mancher alles geben....
Ich hoff, Du bleibst für alle Zeit
ein Teil von meinem Leben!

Renate Eggert-Schwarten


 ♥ DANKE FÜR EURE FREUNDSCHAFT!
Andrea, Anita, Christiane, Christiane E, Christine, 
Elfi, Evi, Gabi, Ilona, Michaela, Renate, Sabine D., Sabine S.


Wildrosen Chutney - Zutaten
2 Hände voll Wildrosenblätter (wahlweise unbehandelte Duftrosen), 450g reife Marillen, 3 große Äpfel (z.B. Boskop), 1 Chilischote, 20g frisch gerieben Ingwer, 1 ½ TL Zimt, 1 MSP Nelkenpulver, eine Vanilleschote, 5 EL Rosenblütenessig, 300g Gelierzucker 3:1


Zubereitung - Chilischote fein schneiden, Ingwer schälen und reiben, Vanilleschote aufschlitzen und Mark auskratzen. Marillen waschen, entkernen und Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Die zerkleinerten Früchte gemeinsam mit den Rosenblüten, dem Chili, dem Ingwer, der Vanilleschote und dem Vanillemark, dem Zimt, dem Nelkenpulver, dem Gelierzucker und dem Essig in einen Topf geben. Unter ständigem Rühren aufkochen lassen und nach ca. 3 min das Chutney noch heiß in die sauberen Gläser randvoll abfüllen. Gläser gut verschließen, für einige Minuten auf den Deckel stellen, danach wieder umdrehen und kalt werden lassen.


Tipp: Das Wildrosen-Chutney verfeinert Saucen und Dips und passt mit seinem unvergleichlichen Aroma wunderbar zu gebratenem oder gegrilltem Fisch oder Fleisch aber auch zu herzhaftem, würzigen Käse!